Compliance-Management-Systeme im Rettungsdienst – Anforderungen und Umsetzung.
Compliance-Management als Unternehmensstandard
Compliance bedeutet Regelkonformität. Um annähernd eine Chance zu haben, dieser Leitungspflicht nachkommen zu können, etablieren Unternehmen Compliance-Management-Systeme (CMS). Mit diesen Systemen kann strukturiert eine Regelkonformität hergestellt werden. Bei Verstößen wirkt sich ein effektives CMS sowohl für die Geschäftsleitung als auch das Unternehmen selbst mildernd auf mögliche Rechtsfolgen aus.
Compliance-Management bei Rettungsdienst-Organisationen
Viele Rettungsdienst-Organisationen widmen sich seit einiger Zeit dem Thema Compliance. In Bayern ist das CMS sogar vorgeschrieben, wenn Ausschreibungen an Rettungsdienste erfolgen. Jeder Sektor hat seine eigenen Gesetze und Besonderheiten.
Aufbau eines Compliance-Management-Systems
Die Etablierung eines CMS ist eine Daueraufgabe, wobei die erste Initiierungsphase am aufwändigsten ist. Wichtig ist, dass die Geschäftsleitung stets die Letztverantwortung für das CMS trägt. Startpunkt ist eine Risikoanalyse, welche Risiken mit welcher Gewichtung und Dringlichkeit bestehen. Anhand der erstellten Risikomatrix können dann verschiedene Prozesse initiiert werden, um Risiken zu beherrschen.
Herausforderungen im Rettungsdienst
Für Rettungsdienste gibt es besondere Herausforderungen bei der Etablierung eines CMS. Das gilt schon deshalb, weil steuerrechtliche Grenzen für Verwaltungsaufgaben einzuhalten sind. Eine weitere Herausforderung kommt durch die Angewiesenheit auf ehrenamtliche Kräfte. Die Organisationen müssen ausgewogene Maßnahmen ergreifen.
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